Kunstwerke von Annabelle Li

Annabelle Li

Annabelle Li setzt auf niedliche Kinderillustrationen. Das ist kaum verwunderlich, aufgewachsen in Guizhou, einer der ärmsten Region Chinas und als Tochter einer Landarbeiterfamilie, war die Kunst ihr teuerstes Gut und die einzige Möglichkeit ihre Familie zu beschenken. Sie hatte sich nie große Hoffnungen gemacht aus der gebirgigen Gegend herauszukommen, bis ihre Bewerbung auf ein Stipendium in Shanghai angenommen wurde. Die Acrylbilder von Annabelle Li schmücken lustige und farbenfrohe Tierszenen, die zielgruppengerecht aufbereitet sind. Weiche Formen und eine harmonische Farbgebung spiegeln den verspielten Charakter der Künstlerin wider. Die Detailverliebtheit ist beeindruckend und bringt Kinderaugen zum Strahlen. In jedem Gemälde spürt man noch die Liebe zu ihrer Kindheit, die sie zum Malen gebracht hat. Auch in ihren abstrakten Werken nutzt sie intensive Farben.

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Annabelle Li: Die Reaktion eines Kindes ist die ehrlichste und reinste Kritik, die man für ein Gemälde bekommen kann.

Welches KunstLoft-Gemälde ist Ihr Lieblingsbild?

Als großer Fan von Bildern für Kinder liebe ich ‚Bärenwäsche‘ von Grace Liao. Ein tolles Gemälde mit einer unglaublichen Ausstrahlung. Wie viel Freude kann denn von einem einzigen Bild ausgehen? Auch das Zusammenspiel der Farben, die vermeintliche Willkür, passt hervorragend mit dem jungen Pandabären zusammen. Definitiv ein Bild, an dem ich mich nicht satt sehen kann.

Was macht ein Gemälde zu etwas Besonderem?

Zum einen die Leidenschaft des Künstlers, die Intention, die dahinter steckt. Wenn etwas ohne Gefühle gemalt wurde, kann es auch keine transportieren. Zum anderen - wie ich finde sogar noch wichtiger - der Betrachter. Letztlich beurteilt nur der Betrachter, ob ihm das Gemälde gefällt oder nicht, ich denke als Künstler sollte man immer im Hinterkopf haben, für wen man malt – und wem man etwas mitteilen möchte. Ich habe von Anfang an nur zu einem gewissen Teil für mich selbst gemalt. Mein Hauptanliegen ist es immer noch, Menschen, vorrangig Kinder, glücklich zu machen und ihnen ein bisschen von ihren alltäglichen Sorgen zu nehmen.

Wenn Sie keine Künstlerin wären, was wären Sie dann geworden?

Ehefrau, so einfach ist das. Heute ist das eine furchtbare Vorstellung für mich, aber wo ich herkomme ist es noch gang und gäbe, dass die Mädchen heiraten und Hausfrauen werden. Mit 18 war ich tatsächlich auch schon kurz davor mich nach einem Ehemann umzusehen, das Stipendium hat mich sozusagen gerettet. Danach gab es keinen Grund mehr über etwas anderes nachzudenken. Ich liebe, was ich mache und ich bin gut darin.
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